Sharkreport: Tag 5 und Spiel 4
Mittwoch, 20 Juni 2007

Tag 5 und Spiel 4:


Wie auch in den letzten Tagen nutzte die „SHARKFAMILIE“ tagsüber die Zeit, um HONG KONG unsicher zu machen. Diese Stadt ist unbeschreiblich und kann mit Worten nicht erklärt werden. 7 Millionen Menschen, also so viel wie in ganz Österreich, wohnen hier auf engstem Raum. Deshalb auch die gigantischen Hochhäuser bis zu 300! Meter Höhe. Alle lächeln, sind freundlich und scheinbar mit einem Leben, dass aus 6 Tage Arbeit bis zu 10 Stunden täglich und nur 7 Tage Urlaub im Jahr besteht, zufrieden sind.

Um 17 Uhr ging es ab in die MEGA BOX zum Spiel Nummer 4 gegen die KL KOBRAS aus KUALA LUMPUR. Auch diese Mannschaft besteht aus 6 Canadiern, 3 Spieler aus USA und je einem aus HOLLAND, FINNLAND und FRANKREICH.

Und es ging gleich häftig zur Sache! Im ersten Spielabschnitt ein dauerndes auf und ab, wieder wurde der erste Treffer zum 0:1 durch die gegnerische Mannschaft erzielt.

Im zweiten Spielabschnitt dominierten klar die TRAUNSEE-SHARKS. Angriff um Angriff wurde in der 19. Spielminute mit dem ersten internationalen Auswärtstor der Vereinsgeschichte durch Obmann Robert KASTBERGER in einem sehenswerten Sololauf belohnt. Die mitgereiste Fangemeinde belohnte diesen Treffer mit tosendem Beifall. Nicht genug. 2 Minuten später war es Stefan HECHT, der nach Pass von Thomas RAFFELSBERGER das 2:1 für die SHARKS erzielte.


Mit diesem Ergebnis ging es auch in die zweite, nur 30 Sekunden dauernde Drittelpause.

Und die TRAUNSEE-SHARKS kämpften weiter. Treffer fielen bis zur 32. Spielminute keine. Ein Überzahlspiel nutzten die Gegner zum Ausgleich 2:2. Leider mussten dann nochmals zwei Spieler der SHARKS auf die Strafbank, sodass nur mehr 8 Feldspieler zur Verfügung standen. Bei einer Temperatur von ca 20 Grad konnten die Gmundener dann nicht mehr mithalten, der Gegner stürmte fortweg und konnte diese Chancen mit weiteren 4 Treffern zu Endergebnis von 2:6 abschließen.

Resümee: das Turnier ist nun für die TRAUNSEE-SHARKS beendet. Sie erreichten in der stärksten Spielgruppe der Division A vom gesamten Turnier mit 65 Mannschaften den 12. Rang, konnten internationale Eishockeyluft schnuppern, knüpften eine Unzahl von Kontakten und teilweise Freundschaften und wurden zum nächsten Turnier in BANGKOK in zwei Jahren eingeladen.